BIELEFELD GEGEN KREBS –
Die Aufklärungskampagne

Wissen und frühzeitiges Handeln können Leben retten

Ein Viertel aller Todesfälle geht in Deutschland auf Krebs zurück. In den letzten 10 Jahren ist die Zahl der Ersterkrankungen bei Männern um 21 Prozent und bei Frauen um 14 Prozent gestiegen. Derzeit erkranken in Deutschland knapp 500.000 Menschen pro Jahr neu an Krebs – und aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung ist statistisch mit einem weiteren Anstieg zu rechnen. Wissen und frühzeitiges Handeln können dabei Leben retten.

Von Wissen profitieren

bielefeld_gegen_krebs_aufklaerungskampagneAuf die steigende Zahl der an Krebs erkrankten Menschen hat die Politik reagiert: mit dem Nationalen Krebsplan im Jahr 2008. Partei- und interessengruppenübergreifend werden damit vier wesentliche Ziele verfolgt:

  • Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung
  • Weiterentwicklung der onkologischen Versorgungsstrukturen und der Qualitätssicherung
  • Sicherstellung einer effizienten onkologischen Behandlung
  • Stärkung der Patientenorientierung

Von Verbesserungen profitieren insbesondere diejenigen, die gut informiert sind. Und hierzu trägt BIELEFELD GEGEN KREBS bei.

Eine stadtweite Kampagne

Für die Aufklärungskampagne haben sich die drei Bielefelder Krankenhäuser – das Ev. Krankenhaus Bielefeld (EvKB), das Klinikum Bielefeld und das Franziskus Hospital – sowie die Selbsthilfe-Kontaktstelle Bielefeld zusammengeschlossen, um ein stadtweites Sicherheitsnetz gegen Krebs aufzubauen.

Perspektive und Mut vermitteln

Unter dem Titel BIELEFELD GEGEN KREBS wird das gemeinsame Ziel verfolgt, nachhaltiges Wissen zum Thema Krebs in der Öffentlichkeit zu vermitteln, denn je früher dieser erkannt wird, umso besser kann er therapiert werden. Im Fokus der Kampagne steht hierbei, eine hoffnungsvolle Perspektive und Mut zu vermitteln, anstatt durch Angst Wissensdruck zu erzeugen.

Um dieses Ziel zu erreichen bildet ein Krebs-Informationstag am Samstag, den 19. November 2016 in der Ravensberger Spinnerei den Startschuss. Betroffene, Angehörige und Interessierte sind zu der von den drei Krankenhäusern und der Selbsthilfe-Kontaktstelle gemeinsam organisierten Veranstaltung herzlich eingeladen, um sich bei vielfältigen Vorträgen und Diskussionen zu informieren und eigene Erfahrungen einzubringen. Weitere Veranstaltungen folgen.

Mit der Unterstützung verschiedener Partner sollen hierdurch so viele Menschen in Bielefeld für die Erkrankung sensibilisiert werden wie möglich. Zu den Partnern gehören die Initiative Bielefelder Hausärzte, das Palliativnetz Bielefeld e.V., die Universität Bielefeld, die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sowie Bielefeld Marketing.